C

Canton

I) Canton ist ein parfümierter chinesischer Oolong-Tee.

II) eine chinesische Provinz - siehe auch Kanton

Cutter

Cutter (dt.: Zuschneider) - als Cutter wird der Teeschneider (auch Teebrecher) bezeichnet, der die Blätter der fertigen Teesorten zu Broken zerkleinert.

Cup

siehe Teataster's Cup

Cuicha

siehe Calabasa

Cuia

siehe Calabasa

CTC-Verfahren

Das CTC-Verfahren ist eine moderne Methode mit hohem Mechanisierungsgrad, die eine schnelle Herstellung von großen Mengen Tee durch ein neues Produktionsverfahren der Fermentation ermöglicht. Die Kürzel CTC stehen für Crushing (zerbrechen), Tearing (zerreißen) und Curling (rollen).

In einem einzigen Arbeitsgang wird so der Fermentationsvorgang verkürzt, indem die Teeblätter nach dem Pflücken mittels Dornenwalzen aufgebrochen und zerrissen werden. Die dabei austretende Flüssigkeit wird nach dem Vorgang, welcher mehrmals wiederholt werden kann, wieder beigefügt. Danach wird der Tee fermentiert, getrocknet und sortiert.

Auf diese Art entstehen in erster Linie Tees ohne hohe Qualität v.a. für Beuteltees, wie Fannings und Dust.

Crop

Als Crop wird die Erntephase des Tees bezeichnet, die mehrmals pro Jahr stattfinden kann. Die Frühlingsernte wird First Crop, die Frühsommerernte Second Crop und die Herbsternte Third Crop genannt.

Congou

Congou ist die allg. Bezeichnung für Schwarztee in China. Congou leitet sich vom chinesischen Koong-fu ab und bedeutet soviel wie „harte Arbeit“. Der schwarze Tee ist in seiner Herstellung wesentlich arbeitsaufwendiger als andere Sorten und bedeutet somit übersetzt „arbeitsreicher Tee“.

Co-Hong

Die Co-Hong waren Angehörige einer kleinen Gruppe kaiserlich legitimierter Kaufleute, die den gesamten Außenhandel Chinas organisierten und überwachten. Der Handel in Europa mit den asiatischen Waren lief vor allem über die großen Metropolen und Hafenstädte London, Amsterdam und Paris.

Während bis zum Ende des 17. Jahrhunderts den europäischen Ostindia-Compagnies die chinesischen Zielhäfen Amoy, Chinchon, Ningpo, Fuchon und Kanton offen standen, setzte sich unter der Mandschu-Dynastie (1644-1911) eine „Politik der verschlossenen Tür“ durch. Der Außenhandel mit den Europäern wurde durch ein ausgeklügeltes System kontrolliert und durch ein striktes Auswanderungsverbot ergänzt, so dass auch die Anwerbung chinesischer Handwerker für Europäer praktisch undurchführbar wurde. Außerhalb des Reiches wurde der Handel auf Kanton beschränkt und die ortsansässigen Kaufleute, die Co-Hong, 1719/20 befugt, den Handel mit den Ausländern zu organisieren, zu kontrollieren und zu überwachen.

Europäische Handelsgesellschaften hatten nun nur noch von Oktober bis Januar die Möglichkeit auf einer vor Kanton gelegenen Insel Massengüter wie Tee, Seide und Porzellan zu erstehen.

Das Angebot von Gütern aus dem Inland wurden so streng reglementiert und machten eine Ausfuhr außerhalb der kaiserlichen Außenhandelsgesellschaft unmöglich, obwohl ausgesuchte Luxuswaren und Anfertigungen, wie Tapeten oder besonderes Porzellan, im Rahmen gewisser Freiräume außerhalb der Befugnisse der Co-Hong in kleineren Läden erworben werden konnten.

Coffein

siehe Koffein

Cochin

Cochin ist eine Stadt in Südindien – sie ist ein traditioneller Auktions- und Teehandelsplatz für südindische Tees.

Coarse plucking

Coarse plucking (engl. grobe Pflückung) bedeutet, dass mehr als drei Blätter gleichzeitig geerntet werden.

Clean

Als clean (von engl. „sauber“) wird ein „reiner Tee“ bezeichnet, der nur aus Blattgut des gleichen Grades besteht, gut sortiert und ohne Fremdkörper, wie Holz, Fasern und Staub, ausgelesen wird.
Ein cleaner Tee hat in aufgebrühtem Zustand ein reines Aroma, d.h. er ist frei von jedem Beigeschmack.

Citrus

Lat. Zitrus- oder auch Lebensbaum, wird häufig als Synonym für „mit Zitrone“ verwendet.

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