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Dhankuta

Dhankuta ist eine Teeprovinz in Nepal, welche ebenso zur staatlich geförderten Teezone gehört.
Besonders bekannt für seine hohe Qualität ist dabei der Teegarten Guranse.

Drachenbrunnen-Tee

siehe Longjing-Tee

Dong Ding Oolong

Der Dong Ding Oolong-Tee wächst in der Bergregion Nantous in Zentraltaiwan.
Dong Ding Oolong besitzt ein süsses, lange anhaltendes Aroma.

Dooteriah

Dooteriah ist ein 1859 gegründeter Teegarten in Darjeeling (Indien).

Dust

Bezeichnung für den kleinsten Sortierungsgrad. Diese mit der Feinheit von „Staub“ vergleichbaren Teepartikel fallen als letzte Aussiebung bei der Teeherstellung an.
Dust ist besonders ergiebig, schnell färbend und ziehend und stark gerbsäurehaltig, weshalb er besonders in der Teebeutelproduktion Verwendung findet.

Dull

Als „stumpf“ bezeichnet man einen Tee, dessen Aufguss nicht klar, sondern trüb ist. Dieser Umstand wirkt sich auf das Aroma aus, weshalb „dull“ auch eine Geschmacksbezeichnung darstellt.

Dragon Pearl

Der Name „Drachenperle“ bezieht sich auf einen Effekt, den man mit chinesischem Oolong-Tee erzielen kann, der per Hand zusammengerollt wird:
Sobald diese „Perlen“ mit heißem Wasser übergossen werden, öffnen sie sich wie eine Blüte.

Doppelwirkung

Schwarzer Tee kann sowohl anregend als auch beruhigend wirken, abhängig von Sorte und Ziehdauer. Je koffeinhaltiger der Tee, desto belebender wirkt er auf das zentrale Nervensystem. Lässt man Schwarzen Tee nur kurz ziehen (2-3 Minuten), ist der Anteil des Koffeins hoch. Verlängert man die Aufgusszeit dagegen auf bis zu 5 Minuten, entfalten sich die enthaltenen Gerbstoffe stärker.
Gerbstoffe wirken beruhigend auf Magen und Darm. Damit kann Schwarzer Tee auf doppelte Weise auf den Körper wirken.

Dooars

Dooars ist ein Teeanbaugebiet in Nordindien, zwischen Assam und Darjeeling gelegen. Die Qualität des Dooars-Tees ist ähnlich hoch wie die des Assam-Tees.

Dimbula

Dimbula ist ein Teedistrikt westlich des Berges Adam’s Peak auf der Insel Sri Lanka (früher Ceylon). Der Dimbula-Distrikt liegt zwischen 1300 und 2500 Metern Höhe und zählt damit zu den Highgrown-Tees.
In der Zeit von Juni bis September prägt der Monsunregen dieses Gebiet. Die Teeernte findet von Januar bis Mitte März statt.
Dimbula-Tee ist weniger gerbstoffhaltig und besitzt eine leichtere, weichere Tasse als Tees aus dem Uva-Distrikt.

Die einzelnen Tee-Lagen des Dimbula Gebietes sind:
Hatton
Bogawantalawa
Upcot
Maskeliya
Patana
Kotagala
Nanuoya
Lindula
Talawakelle
Agarapatana
Punduloya
Ramboda

Dilltee

Dilltee ist ein Heilkräutertee, welcher bei Nervosität sowie gegen Verstopfung, Blähungen und Völlegefühl wirkt.

Dickoya

Dickoya ist eine Teelage im Teedistrikt Dimbula auf Ceylon (Sri Lanka).

Dhool

Dhool bezeichnet die Aussiebung durch die Siebmaschine nach dem Rollen des Tees. Beim Rollen werden die Blätter mit einem leichten Druck zerschnitten und zerquetscht. Der Sauerstoff in der Luft reagiert nun mit dem Saft aus den Blattzellen, was als Fermentation bezeichnet wird.
Beim „ersten Dhool“ werden die feinsten Blätter ausgesiebt, und beim „dritten Dhool“ sind nur noch die groben Blätter vorhanden.
Der „erste Dhool“ wird direkt danach fermentiert, die restlichen Blätter werden nochmals gerollt und danach als „zweiter Dhool“ fermentiert.

Prozentual ergibt sich etwa folgendes Verhältnis:
First Dhool: ca. 50%
Second Dhool: ca. 30%
Third Dhool: ca. 15%
Grobe Blätter: ca. 5%

Durch die Aussiebung wird lediglich die Blattgröße festgelegt, was allerdings nichts über die Qualität des Tees aussagt.

Deutsches Teebüro

Das Büro ist die Informationszentrale des Deutschen Teehandels in Hamburg. Der Zweck der Einrichtung liegt in der Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Tee, also in Medieninformation, Werbung und Marktforschung zur Förderung des Verbrauchs und Absatzes von Tee in Deutschland.

Zu diesem Zweck arbeitet das deutsche Teebüro mit den obersten Teebehörden („Teaboards“) der Haupterzeugerländern Indien, Sri Lanka und Kenia zusammen. Deutschlandweit gehören rund 80 Teefachgeschäfte zu den Mietgliedern des Verbands (Stand 2007).

Adresse:
Deutsches Teebüro, 20097 Hamburg, Gotenstr. 21, Tel.:040/23 60 16 34

Deckelbecher

Ein traditioneller Deckelbecher wird hauptsächlich in China und Japan zum Genuss kleiner Mengen von Tee verwendet: Man schlürft den Tee direkt von den Blättern, wobei der schräg aufgelegte Deckel dazu dient, den Tee so lange wie möglich warm zu halten. In China wird in althergebrachter Weise so lange Wasser nachgegossen, bis die Teeblätter ihren Geschmack vollkommen abgegeben haben.

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