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Kanan Devon Hills

Kanan Devon Hills ist ein Teedistrikt im Süden von Indien.

Katzenklauen-Tee

Die Katzenklaue (engl. Cat's Claw) ist eine Heilpflanze aus Südamerika, welche dort bereits seit langer Zeit von den Indios verwendet wird und vor einiger Zeit auch nach Europa gelangte.
Roter Katzenklauen Tee, auch als Uña de gato bekannt, gedeiht überwiegend am Oberlauf des Amazonas in Peru. Es handelt sich hierbei um die essbare Rinde eines Lianengewächses, welcher viele positive Eigenschaften zugeschrieben werden und bereits von den Inkas als Heilpflanze verwendet wurde.
Katzenklauen-Tee enthält zahlreiche wichtige Nährstoffe, wirkt stärkend auf das Immunsystem, blutreinigend und wundheilend und wird auch zur Krebsprophylaxe eingesetzt.

Kombucha

Kombucha ist ein Teepilz, welcher bereits im 2. Jh. v.Chr. In Ostasien verwendet wurde. Danach geriet der Kombucha für eine lange Zeit in Europa in Vergessenheit, bis er schließlich ca. 1925 durch eine japanische Medizinerin im Kaukasus wiederentdeckt wurde.
In Südrussland und im östlichen Balkan wird Kombucha bereits seit jahrhunderten als “Allheilmittel” zur (inneren) Reinigung und Regeneration des Körpers angewendet.

Kombucha ist ein Gärgetränk, welches durch Fermentation von gesüßtem Tee (z.B. Grüntee) mit Kombuchapilz produziert wird.
Kombucha ist aber kein Pilz im eigentlichen Sinne, sondern besteht aus verschiedenen hefeartigen Pilzsorten und säureproduzierenden Bakterien (Saccharomyces ludwigii, Saccharomyces apiculatus-Typen, Acetobacter xylinum und Acetobacter xylinoides).

Kombucha, welcher stets kalt getrunken wird, hat eine leicht Mousse-artige Konstanz und einen leicht süßsauren Geschmack.

Kombucha besitzt zahlreiche positive Eigenschaften, welche allerdings nicht wissenschaftlich belegt sind. So soll der Kombucha zur Entgiftung und Entschlackung des Körpers beitragen und das Immunsystem stärken. Außerdem besitzt Kombucha eine stark anregende Wirkung auf den Stoffwechsel und reinigt das Blut.
Durch die im Kombucha enthaltene Milchsäure werden schädliche Darmbakterien bekämpft und der Verdauungsprozess verbessert.

Kwai Flower

Kwai Flower ist ein halbfermentierter Tee, welcher mit frischen Osmanthus-Blüten aromatisiert wird.
Kwai Flower besitzt einen lebhaft-aromatischen Geschmack, ähnlich dem Geschmack vollreifer Pfirsiche.

Kwangsi

Kwangsi ist eine chinesische Provinz im Süden Chinas, in welcher u.a. Tee angebaut wird.

Kurzblattee

Kurzblattee ist eine andere Bezeichnung für Brokentees.

Künstliche Aromastoffe

Künstliche Aromastoffe werden ausschließlich durch chemische Synthese gewonnen.
Allerdings werden künstliche Aromastoffe nicht zur Aromatisierung von Tee verwendet.

Kümmel

Kümmel (Carum Carvi) ist ein Doldengewächs, dessen zweijährige Früchte (Fructus Carvi) bereits noch halbgrün in der Zeit von Juli bis August geerntet werden.
Kümmel besitzt krampflösende und blähungstreibende Eigenschaften und wirkt auch gegen Völlegefühl.

Kueihua

Kueihua ist ein chinesischer Oolongtee, welcher mit Kassiablüten aromatisiert wird.

Kräutertee

Kräuter werden schon seit Jahrhunderten für die Zubereitung von Heiltees verwendet. Dabei können alle Teile von Kräutern (Blätter, Früchte, Blüten, Knospen, Samen, Rinde, Wurzeln und Stiele) verwendet werden.
Kräuter werden auch häufig für Teemischungen verwendet. Dabei ist dann zwischen aromatisierten und nicht-aromatisierten Kräutermischungen zu unterscheiden.

Bestandteile von Kräutertees bestehen z.B. aus Angelikawurzel, Anis, Anserine, Apfeltrester, Arnikablüten, Baldrianwurzel, Birkenblätter, Blütenpollen, Brennesseln, Brombeerblätter, Eibischwurzel, Eichenrinde, Erdbeerblätter, Eucalyptusblätter, Färberdistelblüten, Fenchel, Flohsamen, Frauenmantelkraut, Ginkgoblätter, Ginsengwurzel, Hagebuttenkerne, Hagebuttenschalen, Heidekrautblüten, Heidelbeeren, Hibiskusblüten, Himbeerblätter, Holunderbeeren, Hopfenzapfen, Jasminblüten, Johannisbeeren, Johanniskraut, Kakaoschalen, Kalmuswurzel, Kamillenblüten, Katzenklauen, Katzenpfötchen, Kornblumenblüten, Kümmel, Lavendelblüten, Leinsamen, Lemongras, Lindenblüten, Löwenzahn, Malvenblüten, Mariendistelfrüchte, Melissenblätter, Mistelkraut, Nana Minze, Orangenblüten, Passionsblumenkraut, Pfefferminze, Pfingstrosenblüten, Ringelblumenblüten, Rosenblüten, Rosenknospen, Salbeiblätter, Sandelholz, Schachtelhalmkraut, Schlehdornfrüchte, Schlüsselblumenblüten, Sonnenblumenblüten, Spitzwegerichkraut, Stiefmütterchenkraut, Süßholzwurzel, Tausendgüldenkraut, Teufelskralle, Thymiankraut, Tulsiblütter, Verbenenkraut, Weißdorn

Koppke

Koppke ist in Ostfriesland die Bezeichnung für Teetasse. Diese sind sehr dünnwandige Tassen mit ca. 0,10l Inhalt.
Sehr geläufig ist in Ostfriesland auch der Ausdruck „Een Koppke mit 'n Kluntje un Rohm drin" - eine Tasse mit Kandis und Sahne.

Kontrollierter Anbau

Produkte, die nur mit „kontrollierter Anbau“ gekennzeichnet sind, sind nicht zwangsläufig auch ökologisch angebaut. Kontrollierter Anbau bezeichnet zumeist einen kontrollierten Pflanzenanbau. Dabei werden die Pflanzen mit zumeist nicht-chemischen Mitteln je nach Bedarf gedüngt.

Kokeicha

Kokeicha ist eine Teespezialität aus Japan und heißt übersetzt "gepresster Tee". Ebenso wie beim Matchateehandelt es sich hierbei um einen Pulvertee. Als Besonderheit werden beim Kokeicha die Teeblätter nach dem pulverisieren mit Reisstärke vermischt und in Formen ähnlich Tannennadeln gepresst.
Kokeicha-Tee besitzt ein frisches mild-aromatisches Aroma mit einer hellgelben Tasse.

Koffein

Koffein (Coffein) ist ein Purin-Alkaloid und u.a. in Tee und Kaffee enthalten. - Früher wurde das Koffein im Tee auch als Thein oder Teein bezeichnet.

Koffein hat eine anregend-belebende Wirkung auf das Zentralnervensystem, erhöht den Puls und den Blutdruck und führt zu einer Bronchialerweiterung.

Der im Tee vorkommende Koffeingehalt schwankt je nach Sorte zwischen ca. 20mg/100ml bei einem Banchatee und ca. 55mg/100ml bei Gunpowder.
Im Vergleich zu Tee, ist in Kaffee ca. die 2-3fache Menge an Koffein enthalten.

Das Koffein in den Teeblättern ist an Gerbstoffe gebunden. Bei schwarzem Tee wird das Koffein durch die Fermentation freigesetzt und wirkt dadurch stärker. Bei grünem Tee – welcher nicht fermentiert wird, ist das Koffein noch in gebundener Form enthalten, weshalb es seine Wirkung über eine längere Zeit hinweg entfaltet.

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