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Lyons, Joseph

Joseph Lyons eröffnete im Jahre 1894 das erste Restaurant in England, in welchem anstelle von Alkohol, Tee ausgeschänkt wurde.
Heute ist Lyons weltweit das größte Teehandelsunternehmen.

Lu Yu

Lu Yu war ein chinesischer Philosoph, welcher von 740-804 n. Chr. in der Blütezeit der Tang-Dynastie lebte.
Lu Yu wird häufig als „Teeheiliger“ bezeichnet und begründete die chinesische Teekultur. Lu Yu, welcher sich bereits in jungen Jahren mit Tee und dem Teeanbau beschäftigte verfaßte als Ergebnis seiner Studien das Buch „Cha Jing“ (Buch über den Tee), welches sich mit Tee im allgemeinen sowie mit der Teekultur in der Tang-Dynastie beschäftigte.

Er gliederte das Buch in zehn Kapitel:
Kapitel 1: Die Bodenbeschaffenheit und das Klima für den Teeanbau, sowie die Eigenschaften und Wirkungen von Tee
Kapitel 2: Geräte für die Teebearbeitung
Kapitel 3: Arbeitsschritte während der Teebearbeitung;
Kapitel 4: Geräte für das Teekochen und Teegeschirre;
Kapitel 5: Der Prozess und die Technik des Teekochens;
Kapitel 6: Verschiedene Trinkmethoden und deren Bewertungskriterien;
Kapitel 7: Historische Aufzeichnungen über die Teekultur in China
Kapitel 8: Verschiedene Produktionsorte und die Tee-Qualitäten
Kapitel 9: Die Teegeschirre für unterschiedliche Anlässe
Kapitel 10: Teebilder, welche Kenntnisse über den Tee vermitteln

Lu Yu verband in seinem Werk die konfuzianische Lehre der Harmonie, das buddhistische Streben nach Wahrheit und die taoistische Lehre des harmonischen Zusammenspiels von Natur und Mensch mit dem Teetrinken.
Daraus entstand erst die Ästhetik und Atmosphäre de Teetrinkens, welches somit auch den Geist ansprach.
Lu Yu's Werk wurde später zahlreich ergänzt:
Von Su Yi (Shi Liu Tang Pin – Die sechzehn Säfte), von Zhang Youxin (Jian Cha Shui Ji – Wasser für das Teekochen) sowie von Liu Zhenliang.

Luh-Yü

siehe Lu Yu

LTP-Produktion

LTP-Produktion bedeutet die – nach ihrem Erfinder benannte - Produktion mit dem Lawrie-Tea-Processor. Bei dieser werden die Teeblätter in einer Rotorvane genannten Maschine durch ein schnell rotierendes Messer auf die Blattgrade Fannings und Dust zerkleinert. Durch das Zuführen von Kaltluft wird das Blattgut vor zu großer Erhitzung geschützt und der Fermentationsprozess beschleunigt. Nach dieser Behandlung sind die Teeblätter für die Abfüllung in Aufgussbeutel geeignet.
Das durch die Rotorvane zerrissene Blattgut wird in Fermentationströge gefüllt und genauso wie bei der CTC-Produktion weiterverarbeitet.

Lagentee

siehe Gartentee

Lowgrown

Lowgrown bezeichnet einen Tee aus niedrigen Höhenlagen bis 650 Metern. Daher fehlt diesen Tees zumeist das feine Aroma.

Lotustee

Lotustee bezeichnet einen mit Lotusblüten aromatisierten chinesischen Schwarztee.

Longjing-Tee

Longjing-Tee (Lungjing-Tee) – auch als Drachenbrunnen-Tee oder Kaisertee bekannt) wird traditionell rund um die chinesische Stadt Hangzhou produziert. Weitere Anbaugebiete sind in neuerer Zeit in Zhejian, Fujian und Yunnan entstanden. Sein Name stammt von dem Dorf Long Jing – auf einem Hügel bei Hangzhou gelegen, aus dessen Brunnen einmal ein Drache entstiegen sein soll. In dieser Region werden auf ca. 150qm ca. 300 Tonnen Longjing-Tee produziert.
Der Longjing-Tee ist ein feiner Grüntee mit einer über 1200-jährigen Geschichte und wurde früher für den Kaiser produziert.
Der chinesische Philosoph Lu Yu hat vor über 1200 Jahren über den Longjing gesagt: „Wer einmal en zarten Geschmack des Drachenbrunnen Tee für sich entdeckt hat, der wird ewig daraus trinken."
Es gibt im wesentlichen zwei Longjing-Tees, welche von der Qualität herausragend sind:
Dafo Longjing aus Xinchang und Xihu Longjing aus Xihu (aus der Region Hangzhou).
Longjing-Tee besitzt eine hell-smaragdgrüne Farbe mit einem milden, leicht süßlichem Aroma. Nach einer alten Tradition werden die Teeblätter in eine längliche Form gepresst.

Lungjing-Tee

siehe Longjing-Tee

Lok-on-Tee

Lok-on-Tee ist ein chinesischer Schwarztee aus der Provinz Yunnan.
Lok-on-Tee macht fette Speisen besser verdaulich und sorgt für eine schlanke Linie.

Lindenblüten

Die Lindenblüten (Tilia cordata/platyphyllos) werden bereits seit jahrhunderten als Heilmittel eingesetzt.
Lindenblüten bestehen aus Flavonoiden, ätherischen Ölen, Pflanzensäuren und Schleimstoffen. Das Aroma ist relativ schwach mit einem leicht süßlichen Geschmack.
Lindenblüten wirken – durch die darin enthaltenen Schleimstoffe – bei Erkältungen hustenreizlindernd und schweißtreibend.
Allgemein wirken Lindenblüten krampflösend, schmerzstillend und entzündungshemmend und werden daher bei fieberhaften Erkrankungen, grippalen Infekten, Rheuma und Nierenbeschwerden verwendet.
Ferner werden Lindenblüten auch als Badekonzentrat verwendet, wobei dieses dann beruhigend und schlaffördernd wirkt.

Linné, Carl v.

Carl v. Linné (1707-1778) war ein schwedischer Botaniker, welcher als Begründer der modernen botanischen und zoologischen Nomenklatur gilt.
Carl v. Linné war der erste, welcher die Teepflanze „Thea Camellia“ beschrieb.
Seine bedeutendsten Werke sind „Species Plantarum“ (1753) und „Systema Naturae“ (1759).

Lingia

Lingia ein ca. 134 Hektar großer Teegarten im Westen Darjeelings an der Grenze zu Nepal.
Lingia ist von dem Begriff „Linge“ abgeleitet und bedeutet in der Sprache der Lepcha „Dreieck von acht Bergspitzen“.
Der Teegarten Lingia wurde ca. 1860 gegründet und besitzt zumeist Pflanzen der Sorte Thea Sinensis. Er gehört mit bis zu 1848 Metern Höhe zu den am höchsten gelegenen Teegärten in Darjeeling und bringt mit die hochwertigsten Teesorten hervor.
Tees aus Lingia besitzen einen blumigen, weichen Geschmack und eine hellgoldene Tasse.

Lichee-Tee

Lichee-Tee ist ein chinesischer Schwarztee, welcher mit durch Aromatisierung den Geschmack der Lichee-Frucht angenommen hat.
Lichee-Tee besitzt ein süßlich-zartes Aroma.

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