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Teaboard of India

Das Teaboard of India ist eine 1953 in Kalcutta gegründete unabhängige Institution zur Überwachung der Qualität der drei wichtigsten Teesorten (Darjeeling, Assam, Nilgiri).
Das Teaboard of India untersteht dabei dem Handelsministeriums in Neu Delhi und ist für die Umsetzung der politischen und wirtschaftlichen Regierungsbeschlüsse auf den Teeplantagen verantwortlich.
Eine weitere des Teaboard of India besteht in der Förderung und dem Ausbau der indischen Teeindustrie und in dem Aufbau sozialer Projekte zu Gunsten der Plantagenarbeiter und deren Familien.

Taylor, James

James Taylor begann 1867 – nachdem auf Ceylon der Kaffestrauch durch einen Pilzbefall fast vollständig ausgerottet wurde – mit dem intensiven Teeanbau auf der Insel.
Heutzutage ist Ceylon nach Indien der zweitgrößte Teeproduzent der Welt.

Tansania

Seit 1905 wird in der ehemaligen deutschen Kolonie Tansania Tee angebaut. Die Teeplantagen befinden sich in 2000m Höhe in den Usambarabergen. Überwiegend wird hier CTC-Tee in mittlerer Qualität für den Massenmarkt erzeugt.
Tansania produziert jährlich ca. 25.000 Tonnen Tee.

Talawakelle

Talawakelle ist eine Teelage im Teedistrikt Dimbula auf Ceylon (Sri Lanka).

Tea nursery

Die sog. 'tea nursery' ist ein Baumschule, welche sich auf die Aufzucht von Teepflanzen spezialisiert hat.

Teemischung

siehe Blend

Terhatum

Terhatum ist eine Teeprovinz in Nepal, welche ebenso zur staatlich geförderten Teezone gehört.

Test

Test-Lexikoneintrag

Thé à la menthe

siehe Marokko

Thea sinensis spez.

Die Quingmao Teepflanze (Thea sinensis spez) stammt überwiegend aus den Ba-Da-Bergen und der autonomen Region Xichuanbanna in der südwestchinesischen Provinz Yunnan.
Die dortigen Teebäume, welche auch als "Dinosaurier" bezeichnet werden sind über 800 Jahre alt und liefern nachwievor hervorragende Ernten für den Pu-Erh-Tee. Der älteste Teebaum – auch als "King of tea tree" bezeichnet – ist ca. 1700 Jahre alt und 32m hoch.
Die Quingmao Teepflanze gilt als Urform der Thea Sinensis, wurde aber nicht kultiviert.

Thea cambodiensis lasiocalyx

Thea cambodiensis lasiocalyx, die kambodschanische Teepflanze besitzt kleine rote Blätter und wird unbeschnitten ca. 3 Meter hoch.
Die kambodschanische Teepflanze wird – um die Schädlingsresistenz zu erhöhen - zwischen andere Teepflanzen gesetzt und auch mit anderen Sorten gekreuzt.

Thea Sinensis

Thea Sinensis (Chinesischer Tee) ist neben der Thea Assamica die Urpflanze des Tees. Unbeschnitten werden chinesische Teebäume bis zu 4 Meter hoch. Thea Sinensis gedeiht ideal in den gemäßigten Klimazonen und ist auch frostunempfindlich.

Thea Assamica

Thea Assamica (Assam-Tee) ist neben der Thea Sinensis die Urpflanze des Tees.
Thea Assamica wurde 1823 im Gebiet Assam in Indien entdeckt. Unbeschnitten werden Assam-Teebäume bis zu 20 Meter hoch. Diese Teepflanze benötigt als reines Tropengewächs viel Wärme.

Teepflanze

Die Teepflanze gehört zur Pflanzenfamilie der Theaceae, welche mit den Kamelienarten verwandt ist.
Botanisch wird zwischen vier eng miteinander verwandten Hauptsorten unterschieden:

Thea Assamica (Indische Teepflanze)
Thea Sinensis (Chinesische Teepflanze)
Thea cambodiensis lasiocalyx (Kambodschanische Teepflanze)
Thea Sinensis spez. (Quingmao Teepflanze)

Die Teepflanze ist ein Baumgewächs und trägt weiße Blüten mit grünen Früchten. An den Blattachsen sitzt eine dreiteilige, kirschgroße Samenkapsel mit bis zu drei ölhaltigen Samen. Die Teepflanze wurzelt über eine Pfahlwurzel bis zu fünf Meter tief in den Boden. Unbeschnitten werden Assam-Teebäume bis zu 20 Meter hoch, chinesische Teebäume bis zu 4 Metern. Die Teebäume werden auf den Plantagen aber auf ca. 1 Meter Höhe gestutzt gehalten. So bleibt die Teepflanze in der vegetativen Phase und liefert ständig junge Blätter und Knospen welche dann zu Tee verarbeitet werden.

Um die Erträge weiter zu verfeinern und aromatischer zu gestalten, wurden die Urpflanzen (Thea assamica und Thea sinensis) vielfach gekreuzt, mit dem Ergebnis, dass der Assam-Hybrid entstand. Dieser ist widerstandsfähiger als seine Urpflanzen und heute die Grundlage für die meisten Teepflanzen.

Die gedeiht am besten in humusreichen Böden und Temperaturen zwischen 18 und 30° Celsius. Diese Idealbedingungen werden auch als Kamelienklima bezeichnet.

Theacea

Theacea ist die Pflanzenfamilie der Teepflanze.

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