Matetee

Matetee ist ein traditioneller südamerikanischer Kräutertee und wird auch als „Grünes Gold der Indios“ bezeichnet.
Der Matetee wird erstmals 1534 von dem Spanier Pedro de Mendoza erwähnt, welches er damals bei den Guarani-Indianern kennenlernte, welche den Matetee als Mittel gegen Hunger, Durst und Erschöpfung tranken. Mittlerweile ist der Matetee das Nationalgetränk zahlreicher Länder Südamerikas.
Matetee wird aus den getrockneten Blättern der Matestrauches gewonnen, welcher zur Gattung der Stechpalmen gehört. Die Mateteeblätter sind nur schwach koffeinhaltig, wirken aber trotzdem anregend. Außerdem sind in ihnen über 20 wichtige Aminosäuren sowie viel Vitamin C enthalten.
Das Aroma des Matetees ist leicht rauchig-herb.
Zubereitet wird der Matetee traditionell in einer Calabasa, einem speziellen aus Kürbisschalen gefertigten Trinkgefäß. Aus diesem wird es dann mit einer „Bombilla“ getrunken.