Ostindische Kompanien

Die Ostindischen Kompanien entstanden während des 17. Jahrhunderts in zahlreichen europäischen Ländern um den Handel mit Asien zu intensivieren und einen möglichst großen Handelsgewinn zu erwirtschaften.
Ihre Handelspolitik setzten sie dabei nicht nur diplomatisch sondern auch kriegerisch durch.

Folgende Ostindische Kompanien wurden gegründet:
• die Englische Ostindien-Kompanie (EIC) -- gegründet 1600
• die Niederländische Ostindien-Kompanie (VOC) -- gegründet 1602
• die Dänische Ostindien-Kompanie -- gegründet 1616
• die Schwedische Ostindien-Kompanie -- gegründet 1626, geändert 1731
• die Portugiesische Ostindien-Kompanie -- gegründet 1628
• die Französische Ostindien-Kompanie -- gegründet 1664
• die Österreich-Ostindische Kompanie -- gegründet 1719 und 1731 aufgelöst durch Kaiser Karl VI. (reg. 1711-1740)
• die Preußische Emder Ostasiatische Handelskompanie (»Königlich-Preußische Asiatische Compagnie in Emden nach Canton und China«) -- gegründet 1751 und aufgelöst 1765 durch König Friedrich II. von Preußen – diese war auch die kleinste der hier aufgeführten

Insbesondere die EIC und VOC bündelten eine große Wirtschaftsmacht und kontrollierten große Teile des Handels. Die EIC besaß u.a. das Teehandelsmonopol mit China.