Teepflanze

Die Teepflanze gehört zur Pflanzenfamilie der Theaceae, welche mit den Kamelienarten verwandt ist.
Botanisch wird zwischen vier eng miteinander verwandten Hauptsorten unterschieden:

Thea Assamica (Indische Teepflanze)
Thea Sinensis (Chinesische Teepflanze)
Thea cambodiensis lasiocalyx (Kambodschanische Teepflanze)
Thea Sinensis spez. (Quingmao Teepflanze)

Die Teepflanze ist ein Baumgewächs und trägt weiße Blüten mit grünen Früchten. An den Blattachsen sitzt eine dreiteilige, kirschgroße Samenkapsel mit bis zu drei ölhaltigen Samen. Die Teepflanze wurzelt über eine Pfahlwurzel bis zu fünf Meter tief in den Boden. Unbeschnitten werden Assam-Teebäume bis zu 20 Meter hoch, chinesische Teebäume bis zu 4 Metern. Die Teebäume werden auf den Plantagen aber auf ca. 1 Meter Höhe gestutzt gehalten. So bleibt die Teepflanze in der vegetativen Phase und liefert ständig junge Blätter und Knospen welche dann zu Tee verarbeitet werden.

Um die Erträge weiter zu verfeinern und aromatischer zu gestalten, wurden die Urpflanzen (Thea assamica und Thea sinensis) vielfach gekreuzt, mit dem Ergebnis, dass der Assam-Hybrid entstand. Dieser ist widerstandsfähiger als seine Urpflanzen und heute die Grundlage für die meisten Teepflanzen.

Die gedeiht am besten in humusreichen Böden und Temperaturen zwischen 18 und 30° Celsius. Diese Idealbedingungen werden auch als Kamelienklima bezeichnet.