Zitate aus Europa

Ob ich morgen leben werde, weiß ich freilich nicht.
Aber daß ich, wenn ich morgen lebe,
Tee trinken werde, weiß ich gewiß.
Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781)


Sie saßen und tranken am Teetisch
und sprachen von Liebe viel.
Die Herren, die waren ästhetisch,
die Damen von zartem Gefühl.
Heinrich Heine (1797 – 1856)



Der Gewöhnlichkeit gehört die Welt. Es tangiert mich aber nicht, solang ich ein Bett und ein Glas Tee habe.
Theodor Fontane (1819-1898)



Gott, ich danke Dir für den Tee !
Was wäre die Welt ohne Tee !
Wie hätte sie bestehen können ?
Nein, sie könnte es nicht, ich kann es auch nicht.
Dem Himmel sei Dank, daß ich erst geboren wurde,
als man schon mit dem Teetrinken angefangen hatte.
Sydney Smith (britischer Schriftsteller, 1771-1845)

... andere Übersetzung:
Dem Himmel sei Dank für den Tee ...
Ich bin froh, nicht vor dem Tee geboren worden zu sein.



"Thee kombt mir vor wie Heu und Mist, mon Dieu, wie kann sowas Bitteres und Stinkendes erfreuen? Was ich aber woll essen mögte, were eine gutte Kalteschal oder eine gutte Biersub!"
Liselotte von der Pfalz (am Hofe von Versailles 1652 - 1722)



Von einem Besuch bei Baron Alfred de Rothschild:
Ein Butler in Livrée erschien und fragte:
»Wünschen Sie Tee oder frischen Pfirsich, Sir ?«
Ich entschied mich natürlich für Tee und der Livrierte fragte sofort:
»Indischen, chinesischen oder Ceylon-Tee, Sir ?«
Ich wählte den indischen und postwendend kam die nächste Frage:
»Mit Rahm oder Milch, Sir ?«
Ich nahm Milch und wurde nun nach der Rindersorte gefragt:
»Jersey, Hereford oder Short-Horn, Sir ?«
Cecil Rhodes (1853-1902)


"Wenn Sie eine Leiche am Halse haben und es sich dabei um Ihren Mann handelt, der tot im ersten Stock liegt, und Sie nicht wissen, was Sie damit machen sollen, dann kochen Sie sich am besten erst einmal eine Tasse starken Tee."
Anthony Burgess (1917-1993), Ein-Hand-Klatschen.



"Möchtest du gleich ein Abenteuer erleben oder lieber erst Tee trinken?", fragte Peter. "Zuerst den Tee!", sagte Wendy schnell."
J.M. Barrie (1860-1937), Peter Pan.



Zum Teufel! Gibt es noch nicht einmal Tee in diesem Hause?
Maxim Gorkij, (1868 - 1936), russischer Erzähler und Dramatiker



Wer immer König sein mag, Tee ist die Königin!
aus Irland



In Asien ist er Despot, Europa und Amerika sind ihm freiwillig zinsbar,
indem eine Nation nach der anderen sich unter sein sanftes Hoch schmiegt;
er ist sogar unser Hausfreund und der stete Teilnehmer unserer Feste.
Quelle : »Taschenbuch für Theetrinker«, 1836



Männer sind wie Tee: vorübergehend muß man sie ziehen lassen.
aus Frankreich



Und ist auch noch so dünn der Tee,
und tut dir irgendwo was weh -
Rum, Rum,
dann sind gleich alle Schmerzen stumm.
Theodor Fontane



Der Weg zum Himmel führt an der Teekanne vorbei.
aus England



Wenn dir kalt ist, wird Tee dich erwärmen,
Wenn du erhitzt bist, wird er dich abkühlen,
Wenn du bedrückt bist, wird er dich aufheitern,
Wenn du erregt bist, wird er dich beruhigen.
William Gladstone, (1809 - 1898), englischer Politiker



Abwarten und Tee trinken.
Redensart, nach der Sitte des „ästhetischen Tees“ im frühen 19. Jh., wo der Tee stets sehr spät serviert wurde



Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin immer mit dem Besten zufrieden.
Oscar Wilde



Männer sind wie Tee: Vorübergehend muss man sie ziehen lassen.
aus Frankreich



Der Weg zum Himmel führt an der Teekanne vorbei.
aus England



Wenn dir kalt ist, wird Tee dich erwärmen,
Wenn du erhitzt bist, wird er dich abkühlen,
Wenn du bedrückt bist, wird er dich aufheitern,
Wenn du erregt bist, wird er dich beruhigen.
William Gladstone



Tee zu servieren, zeugt von Geschmack für das Erlesene, denn Tee macht gesellig und höflich, er ist anregend und bescheiden.
John Galsworthy (britischer Schriftsteller, 1867-1933)



"Thank God for tea! What would the world do without tea! How dit it exist? I am glad I was not born before tea."
Sidney Smith



"Ich habe den Tee lieber kalt und gelb"
Winston Churchill (er meinte offenbar Whiskey!)



"Der Teeduft schmeichelt den Sinnen auf gefälligste Weise und erfüllt die Seele mit Heiterkeit, und nur ein holländischer Käsehändler, der für nichts enthusiasmisiert ist, als für den Geruch seines Edamer und seiner Heringsschwänze, kann ohne Begeisterung diese Teeluft genießen."
Baron Eugen van Vaerst



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